Was kostet eine Gastro-Software in Österreich?
Eine Gastro-Software hat drei Kostenblöcke: das monatliche Abo, die Geräte im Lokal und die Zeit für die Einrichtung. Die genauen Beträge hängen vom Angebot ab. Lassen Sie sich vor der Unterschrift schriftlich bestätigen, was jedes Angebot enthält.
Kurze Antwort
- Ein Online-Gastro-System wird meist über ein monatliches Abo bezahlt; den genauen Betrag nennt das Angebot.
- Die Kosten hängen davon ab, welche Funktionen Sie tatsächlich nutzen und welche Geräte Saal und Küche brauchen.
- Für einen mittleren Betrieb vergleichen Sie am besten zwei oder drei schriftliche Angebote für dieselbe Liste an Modulen.
- Die Registrierkasse ist ein eigener Kostenpunkt, denn die Anwendung ersetzt sie nicht; Geräte für Saal und Küche kalkulieren Sie gesondert.
- Fragen Sie nach, wie das Abo abgerechnet wird und was genau enthalten ist, und lassen Sie sich die Antwort schriftlich geben.
Was Sie bezahlen (Kostenbestandteile)
Kostenbestandteile einer Gastro-Software
| Bestandteil | Online (z. B. 4restaurants.net) | Lokal installiert |
|---|---|---|
| Plattform und Hosting | Monatliches Abo für die Online-Anwendung | Eigene Lizenz, dazu Server und Datensicherungen des Lokals |
| Gastro-Module | Reservierung, Speisekarte mit Rezepturen, Küchenbestellung und Lagerstände in einer Anwendung | Die Module hängen vom gewählten Anbieter ab |
| Geräte | Terminals für den Saal, Küchengeräte und die Registrierkasse, auf eigene Kosten | Dieselben Geräte, dazu ein Rechner als Server |
| Einrichtungszeit | Ihr Team legt Saalplan und Speisekarte selbst an | Oft länger, mit einem Techniker vor Ort |
| Wartung und Datensicherung | Verantwortung des Anbieters, im Vertrag schriftlich zu bestätigen | Beim Betrieb selbst oder bei einem IT-Dienstleister |
Was die Rechtslage für das Budget bedeutet
- Für Barumsätze im Lokal ist eine Registrierkasse nach der RKSV erforderlich, unabhängig von der verwendeten Software.
- Die Meldung Ihrer Registrierkasse bei den Behörden ist ein eigener Schritt, den Sie mit dem Kassenanbieter klären.
- Die Speisekarte muss vollständige Preise und Allergenangaben zu unverpackten Speisen zeigen (EU-Verordnung 1169/2011).
Praxisbeispiel
Beispiel: ein Bistro mit 50 Plätzen, mit Terminals für die Servicekräfte und Geräten in der Küche. Für ein Lokal dieser Art deckt die Anwendung Reservierung mit Saalplan, digitale QR-Karte, Küchenbestellungen, Lagerstände und Berichte ab. Die Geräte stehen separat im Startbudget.
Berechnen Sie die Kosten des ersten Jahres: das Abo mal zwölf Monate, dazu die Geräte und Einrichtungskosten einmalig. Dann setzen Sie die Summe in Verhältnis zum Umsatz des Lokals, um zu sehen, ob der Anteil passt.
Häufige Fehler
- Sie vergleichen nur das Basis-Abo und übersehen die Module, die Sie wirklich brauchen, etwa Lager oder Schichterfassung.
- Sie vergessen die Kosten der Registrierkasse, die ohnehin Pflicht ist (RKSV).
- Sie zahlen eine teure Einführung, ohne zu prüfen, ob Ihr Lokal sie überhaupt braucht.
- Sie wählen das günstigste Angebot, ohne zu prüfen, welche Geräte und Module Sie tatsächlich benötigen.
Wie 4restaurants.net hilft
- Ein monatliches Abo, mit allen Kosten im Angebot aufgeschlüsselt, für eine Online-Anwendung.
- Reservierungen, Speisekarte mit Rezepturen, Küchenbestellungen, Lagerstände und Schichterfassung in einem Konto.
- Sie richten Speisekarte und Rezepturen in der Anwendung ein, sobald Sie sie vorbereitet haben.